Der Einbau einer Dashcam in ein Hybrid- oder vollelektrisches Fahrzeug (EV) erscheint auf den ersten Blick sehr einfach, und das ist es oft auch. Zumindest, wenn Sie die Dashcam ausschließlich während der Fahrt nutzen. Möchten Sie jedoch, dass die Kamera auch dann ein Auge auf das Fahrzeug hat, wenn es geparkt ist? Dann stehen Sie bei einem Hybrid- oder Elektrofahrzeug (EV) vor einer besonderen Herausforderung.
Wie schließt man eine Dashcam in einem Elektrofahrzeug oder Hybridfahrzeug an?
Für den normalen Gebrauch während der Fahrt reichen das mitgelieferte Autoladegerät (Zigarettenanzünder) oder ein USB-Kabel aus. Sobald Sie das Auto starten oder einschalten, wird die Dashcam mit Strom versorgt und beginnt sofort mit der Aufnahme. Wenn Sie das Auto ausschalten, wird die Stromversorgung unterbrochen und die Dashcam schaltet sich ordnungsgemäß aus.
Das Problem mit dem Parkmodus
Für die Nutzung des Parkmodus – bei dem die Dashcam weiterfilmt oder bei Bewegung oder einem Stoß im geparkten Zustand aktiviert wird – muss die Kamera kontinuierlich mit Strom versorgt werden. Bei herkömmlichen Benzin- oder Dieselautos wird hierfür häufig ein festes Stromkabel an den Sicherungskasten und den Akku des Autos angeschlossen.
Bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen funktioniert dies leider anders, da die 12-V-Starterbatterie relativ klein ist. Obwohl ein Elektrofahrzeug über einen riesigen Akku für den Antrieb verfügt, werden die Elektronik und das Zubehör von einer herkömmlichen, aber oft überraschend kleinen 12-V-Starterbatterie mit Strom versorgt.
Risiko eines leeren Akkus : Dieser kleine 12-V-Akku ist nicht dafür ausgelegt, bei ausgeschaltetem Fahrzeug über einen längeren Zeitraum Strom zu liefern. Eine Dashcam im Parkmodus kann den 12-V-Akku schnell entladen, was dazu führt, dass das Fahrzeug nicht mehr anspringt oder Fehlermeldungen anzeigt.
Systemabschaltung : Viele moderne Elektrofahrzeuge schalten die Stromversorgung für Zubehörteile vorsorglich vollständig ab, sobald sie feststellen, dass die 12-V-Spannung zu niedrig wird.
Die Lösung: Eine spezielle Powerbank für Dashcams
Um den Parkmodus sicher zu nutzen, ohne den Akku Ihres Fahrzeugs zu belasten, ist eine spezielle Powerbank für Dashcams oft die einzige zuverlässige Lösung. Bekannte Beispiele hierfür sind der Cobalt Powersafe Pro oder Modelle von Cellink .
So funktioniert es : Die Powerbank lädt sich während der Fahrt auf. Sobald Sie das Auto starten, lädt sich die Powerbank innerhalb kurzer Zeit über die Stromversorgung des Fahrzeugs auf. Dies kann über das mitgelieferte Autoladegerät oder mit einem speziellen Hardwire-Kabel direkt an einer geschalteten Sicherung im Fahrzeug erfolgen.
Anschluss an die Powerbank : Das Hardwire Kit – das für die Nutzung des Parkmodus erforderlich ist und das Sie normalerweise direkt am Sicherungskasten im Auto anschließen – schließen Sie nun an die Powerbank an. Die Powerbanks von Cobalt und Cellink verfügen hierfür über einen speziellen Anschluss, wodurch sie sich von herkömmlichen Powerbanks mit USB-Anschlüssen unterscheiden.
Stromversorgung im Ruhezustand : Sobald Sie das Fahrzeug ausschalten, sendet die Powerbank über das Hardwire Kit ein Signal an die Dashcam, dass der Parkmodus aktiviert werden soll (dies wird erkannt, da der eingehende Strom ausgefallen ist). Anschließend übernimmt sie nahtlos die Stromversorgung der Dashcam.
Vollständig getrennt : Die Dashcam verbraucht während des Parkens keinen Strom aus dem Akku des Fahrzeugs. Sie riskieren daher niemals eine leere Starterbatterie oder elektronische Störungen.
Fazit
Fahren Sie ein Hybrid- oder Elektroauto und möchten Sie die Dashcam nur während der Fahrt nutzen? Dann kommen Sie mit dem mitgelieferten USB-Kabel oder dem Autoladegerät gut zurecht. Möchten Sie jedoch den Parkmodus optimal nutzen, schützen Sie den empfindlichen 12-V-Akku Ihres Fahrzeugs und entscheiden Sie sich für eine spezielle Dashcam-Powerbank wie die Cobalt Powersafe Pro oder Cellink.